Neues Parkhauses für das Uniklinikum in Jena-Lobeda eröffnet

 

Am 4. Mai 2016 wurde das von der GIVT mbH geplante Parkhaus mit 1.300 Stellplätzen für Patienten, Besucher und Mitarbeiter des Uniklinikums in Betrieb genommen. 2,50 Meter breite Stellplätze auf 5 Ebenen in Schrägaufstellung ermöglichen ein benutzerfreundliches Ein- und Ausparken für Patienten und Besucher des Klinikums. Vier Einfahrten, drei Ausfahrten und zwei Wendelrampen sorgen für die notwendige Leistungsfähigkeit.

Das Parkhaus erhielt im Rahmen der Eröffnungsfeier den ESPA Gold Award der European Parking Association. 

CONTIPARK hat das 13 Millionen-Objekt als Bauherr in 15 monatiger Bauzeit errichtet und wird auch künftiger Betreiber sein. Die DIP Deutsche Industrie- und Parkhausbau war mit der Bauausführung beauftragt.  

Zweite Auflage des Handbuchs und Planungshilfe Parkhäuser und Tiefgaragen

 

Die zweite Auflage des beim Berliner Architekturverlag DOM publishers erscheinenden Kompendiums, welches inzwischen auch in englischer, türkischer und chinesischer Sprache veröffentlicht wurde, ist in Arbeit. Voraussichtlich Mitte des Jahres wird eine aktualisierte Version des Handbuchs mit vielen neuen Beispielen erscheinen. Die deutsche Ausgabe ist momentan vergriffen. 

 

Dr. Irmscher, Gründer der GIVT mbH, zeigt hier anschaulich und detailtreu wie man gute Parkhäuser und Tiefgaragen baut. 

World Parking Symposium 2018 in Berlin

 

Nachdem das im zweijährigen Rhythmus stattfindende World Parking Symposium WPS 2016 in Vancouver stattfand, freuen wir uns sehr die Teilnehmer 2018 in Berlin begrüßen zu dürfen. Nähere Informationen finden Sie bald auf unserer Webseite.  

Weitere Informationen zum WPS finden Sie hier

 

 

Messe Parken 2017 in Karlsruhe

 

Die Parken 2015 in Berlin war auch für die GIVT mbH als Aussteller ein voller Erfolg! Wir freuen uns daher Sie auch in Karlsruhe wieder an unserem Stand begrüßen zu dürfen. Die Messe findet dieses Jahr vom 

21. - 22. Juni 2017 statt.

 

Weitere Informationen erhalten Sie bald hier auf unserer Webseite.

Den Link zur Messe finden Sie hier: www.mesago.de/de/Parken/home.htm

 

 

 

Wir finden die optimale Parkraumlösung für Sie.

 

Planung und Beratung für ruhenden Verkehr, Parkhäuser, Tiefgaragen und automatische Parksysteme

Die fahrgeometrische Befahrbarkeit von Straßenverkehrs- und von Parkierungsanlagen ist ein elementares Qualitätsmerkmal. Hierbei geht es nicht nur um die formale Einhaltung von Regelabmessungen, sondern um eine verkehrsplanerisch durchdachte Bestimmung der Bewegungsräume der Fahrzeuge und der dabei erforderlichen Sicherheitsabstände. Besondere Sorgfalt erfordern alle nicht in den EAR 05 erfassten Sonderfälle, sei es in Bezug auf die Fahrzeuggröße oder die konkrete Gestaltung des Bauwerks bzw. die Führung einer Fahrbahn. Es muss konstatiert werden, dass ein großer Anteil der gerichtsrelevanten Mängel an Parkierungsanlagen fahrgeometrisch begründet ist - oft auch, weil die Geltungsbedingungen der Regelabmessungen nicht beachtet wurden.

Als anerkanntes Instrument stehen uns als Verkehrsplaner die „Bemessungsfahrzeuge und Schleppkurven zur Überprüfung der Befahrbarkeit von Verkehrsflächen“ (FGSV, aktuelle Fassung 2001) zur Verfügung. Die Schleppkurven beschreiben in der Draufsicht auf die Fahrbahn den im Idealfall minimal beanspruchten Verkehrsraum. Diese Schrift ist nicht nur ein Katalog von typischen Schleppkurven bei unterschiedlichen Fahrgeschwindigkeiten, sondern sie enthält auch die Grundlagen für deren Anwendung beim Entwurf von Anlagen des fließenden und des ruhenden Kraftfahrzeugverkehrs. Schleppkurven ermöglichen es, die notwendigen Verkehrsflächen für beliebige Fahrzeuge herzuleiten und auch von den Regelentwürfen abweichende Layouts auf ihre Befahrbarkeit zu überprüfen. So wird auf die vielgestaltigen spezifischen Bedingungen jedes einzelnen Bauwerks eingegangen.

Als Werkzeug zu den FGSV-Schleppkurven nutzen wir neben AutoCAD die Spezialsoftware AutoTURN. Sie ermöglicht es dem CAD-geschulten Fachplaner, Schleppkurven für beliebige Radfahrzeuge in CAD-Pläne einschließlich der einzuhaltenden Sicherheitsabstände einzutragen und so jeden Fall individuell darzustellen.

Für einen Parkvorgang gelten zwei Züge als Ideal, in dem man einfach das Auto stehen lässt und später geradeaus weiter fährt. Das ist typisch für jene automatischen Parksysteme, bei denen sowohl die Ein- als auch die Ausfahrt vorwärts erfolgt. Ebenso entspricht das einfache Parken am Straßenrand ohne Rangieren diesem Ideal. Drei Züge ergeben sich als Standard, als Minimum und zugleich als Optimum für die Nutzung eines Stellplatzes, unabhängig ob dieser parallel, schräg oder im rechten Winkel zur Fahrgasse angeordnet ist. Je nach der gewünschten Einparkrichtung setzt sich ein idealer Parkvorgang aus den drei Elementen und Zügen
Vorwärts einfahren – Rückwärts ausfahren – Vorwärts wegfahren
oder
Vorfahren und anhalten – Rückwärts einfahren – Vorwärts ausfahren
zusammen

Beispiel für einen Parkvorgang in 3 Zügen

 

Für einen festen Nutzerkreis sowie für weniger komfortable Objekte müssen eher mehr Züge in Kauf genommen werden. Insgesamt 5 Züge können unter diesen spezifischen Bedingungen noch als erträglich akzeptiert werden, während 7 und mehr Züge die Grenze des Zumutbaren überschreiten und die Nutzbarkeit stark einschränken bis völlig negieren.

 

Unsere Leistungen

Bei unseren Planungs- und Beratungsleistungen legen wir grundsätzlich unser Know-how für die jeweiligen fahrgeometrischen Erfordernisse zugrunde.

Als spezielle Leistungen zum Thema Fahrgeometrie bieten wir als integralen Bestandteil von Planungen in allen Leistungsphasen sowie Gutachten an:

Fahrgeometrisch begründeter Entwurf
von Fahrgassen, Fahrbahnen, Stellplätzen und Rampen unter Einhaltung der erforderlichen Sicherheitsabstände sowie selbstredend der maßgeblichen Regelwerke bzw. Begründung von Abweichungen im Ausnahmefall

Entwurf bzw. Prüfung
von Anliefersituationen und Feuerwehrzu- und –umfahrten sowie -aufstellflächen

Eintragung beliebiger Schleppkurven
in Bestands- und in Entwurfspläne einschließlich der erforderlichen Sicherheitsabstände

Prüfung von Planungen und Objekten
auf Befahrbarkeit für definierte Fahrzeuge und Fahrzeugkategorien
Ableitung von Korrekturempfehlungen
Erstellung entsprechender Nachweise

Fachplanerische Beratung und Begleitung
von Projekten mit Parkierungsanlagen für Straßenfahrzeuge aller Art einschließlich der Anbindung von Ver- und Entsorgungsbereichen